Köln - Esch - Eltern ist die die Kreuzung Auweiler Straße / Martinusstraße / Am Palmkäulchen schon lange ein Dorn im . Viele Kinder überqueren dort die Auweiler Straße, um zur Grundschule in der Martinusstraße zu gelangen. „Während der Hauptverkehrszeiten ist diese Stelle nur schwer zu überqueren“, sagt Kathrin Hücker-Magrian, Sprecherin der besorgten Anwohner. „Durch ihren geraden Verlauf lädt die Strecke Autofahrer geradezu zum Rasen ein.“Obwohl zwei Verkehrsinseln und eine Tempo-30-Zone den Übergang erleichtern, kam es in der Vergangenheit zu Unfällen - bei dem auch Schulkinder verletzt wurden. Der jüngste ereignete sich im April. Nun soll die Kreuzung kurzfristig und bis zu Beginn des neuen Schuljahrs sicherer gemacht werden. Laut Amt für Straßen und Verkehrstechnik soll die Fahrbahn mit Hilfe von Schraffierungen optisch verengt werden. Dies zwinge Autofahrer dazu, auf die Bremse zu treten und langsamer zu fahren, sagt Georg Tkotz von der Verwaltung.
Langfristig überlegt die Stadt, an der Stelle einen Kreisverkehr zu bauen. Dort eine Ampel zu installieren, wie Eltern und die Chorweiler Bezirksvertretung es fordern, lehnt die Verwaltung allerdings ab. „Das ist zu teuer“, sagt Tkotz.
Die kurzfristige Schulweg-Sicherung kam im Rahmen einer Ortsbegehung zustande: Wiederholt hatten sich Eltern über zu schnelle Fahrzeuge beschwert und die Stadt aufgefordert, etwas zu unternehmen. Vertreter der Verwaltung, der Schulpflegschaft, der Polizei und Chorweiler Bezirksvertreter schauten sich den Verkehrspunkt an und sprachen sich an Ort und Stelle für die „schnelle Lösung“ aus. Eine Vorlage der Veraltung dazu verabschiedete die Bezirksvertretung. Zudem forderte das Stadtteilparlament die Verwaltung auf, das nötige Geld für 2008 - und wenn möglich noch für 2007 - zur Verfügung zu stellen, um eine Ampel oder einen Kreisverkehr an dieser Stelle zu errichten.
Außerdem soll die Stadt eine Lösung für die Kreuzung Orrer Straße / Amselweg vorstellen. Die gehört ebenfalls zum Schulweg der Kinder. Hier gibt es zwar Verkehrsinseln. Doch die Eltern der Schüler wünschen sich, dass die Kreuzung noch sicherer wird. „Dort“, sagt Georg Tkotz vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik, „überlegen wir, Zebrastreifen zu markieren.“